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Meckenhausen

Meckenhausen:

Da braucht's keine Worte!

Dezember09

Dunsdorf:

Die Kirche in Dunsdorf ist eine Filialkirche von Schelldorf. Die Dunsdorfer hängen sehr an ihrer Kirche und haben erfolgreich die Verlegung ihres Friedhofs verweigert. Den Schlüssel für die Kirche gibt's schräg gegenüber und Informationen über unseren Herrn Pfarrer kriegt man gratis dazu. (Der Seger Roland singt sooooo schön!)

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Egweil:

Die Kirche wurde 1947-50 mit Teilden des Vorgängerbaus erbaut und ist so eine Mischung aus verschiedenen Epochen geworden. An der Außenmauer ist ein römischer Grabstein eingelassen. Wer Glück hat sieht Katzen auf der Bank vor der Kirche in der Sonne sitzen.

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Euerwang:

Die Kirche fanden wir eigentlich von außen schöner als von innen. Gabriel de Gabrieli passte 1728 den Neubau der St. Martinskirche geschickt dem Dorfbild an. An der Außenmauer sind beim Kreuz auch die Folterwerkzeuge zu sehen.

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Tauberfeld:

Das gehört zu Buxheim und es war die einzige Kirche, die wir entdeckten, wo es einen Flyer gab. Die Kirche steht im Herzen des Dorfes, und das schon seit dem Ende des 12. Jahrhunderts. Die Decke mit Gebetstexten und ein modernes Kreuz von Raphael Graf in einer Seitennische sind sehenswert.

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Aberzhausen:

Die Kirche gehört zur Pfarrei Heideck. Ihr Innenraum erschien uns relativ dunkel und meditativ, aber bei der Primiz gibt es ja die Möglichkeit, diese Kirche genauer anzugucken. Die Nachbarshunde begleiteten unsere Besichtigung zwar mit lautem Gebell, waren aber ansonsten harmlos.

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Greding:

Diese Kirche ist - laut Internet - die größte romanische Basilika im ehemaligen Hochstift Eichstätt und smit das kunsthistorisch bedeutendste Monument der Stadt Greding. Ein Fresko aus dem 15. Jahrhundert zeigt St. Martin mit dem Bettler.

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Inching:

Das ist eine zugesperrte Filialkirche der Pfarrei Walting. Sie hat sich fest eingemummt mit Mauern und einem schweren Holztor. Im Eingangsbereich steht eine Martinsstatue, bei der der Heilige und seine Gans ein wenig beleidigt schauen - wahrscheinlich weil sie eingegittert snd. Wer Glück und eine Digitalkamera hat, kann einen Blick in den Innenraum durch ein geöffnetes Fenster erspähen.

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Schafhausen:

Die Kirche liegt sehr malerisch etwas außerhalb. Der Schlüssel ist in der Dorfmitte erhältlich, allerdings bekamen wir den Schlüssel nicht ohne den dazugehörigen Schlüsselhüter, der dann gleich noch eine kostenlose Unterweisung in Kirchenfotografieren gab. Der erste der Vorgängerbauten bestand bereits in der Missionszeit des Heiligen Willibald.

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Staadorf:

Das gehört zu Dietfurt und wenn man von der falschen Seite in das kleine Dorf kommt, ist weit und breit keine Kirche zu sehen, nur ein großes Martinsbild an der Hauswand. Wendet man sich aber in der Ortsmitte steil nach oben, steht man schnell vor der großen Kirchenmauer. Drinnen gibt es einen Prozessionsstab, auf dessen Spitze St. Martin mit dem Bettler dargestellt ist.

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Staufersbuch:

Die Kirche gehört zu Berching und sonntags gibt es eine Nachmittagsandacht. Wir wurden dort sehr freundlich empfangen und fachkundig informiert. Herr Pfarrer Meier war auch schon dort und hat die Seitenaltäre vertauschen lassen. Auf dem Deckengemälde von 1786 sieht man die Krönung Mariens vor der damaligen Ortsansicht.

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Emsing:

Diese Kirche wird gerade innen renoviert. Sie ist heute noch Pfarrsitz und eine ehemalige Wehrkirche. Die Ursprünge reichen bis in das Jahr 1277 zurück. Am Eingang zum Friedhof steht der 'Martinssaal', der 1828 als erstes Schulhaus errichtet wurde. Im Friedhof findet man einen mittelalterlichen Taufstein und mittelalterliche Grabsteine aus Kalkstein.

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Wallsdorf:

Die zur Pfarrei Berching gehörende Filialkirche hat eine schlichte barocke Innenausstattung. Sie liegt auf einem Erdwall und wird von einer Mauer umgeben. Die Zufahrts- und Parkmöglichkeiten sind eher schlecht, deshalb kommt dort eigentlich nur der hin, der auch wirklich dorthin möchte.

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Wettstetten:

Diese Kirche ist - unserer Meinung nach - eine sehr gelungene Kombination von alt und neu, auch wenn sie von außen eher einer Scheune gleicht. 1699 erbaut und 1979-1981 neugebaut integriert sie den Altar und einige andere Elemente geschickt mit dem großzügigen Innenraum aus Holz und Glas. Der Wettstettener Pfarrgemeinderat hat auch den alten Kreuzweg, den der Architekt verbannt hatte, wieder hereingeholt. Die ehemaligen Glasfenster stehen jetzt als eine Art riesige Hinterglasbilder in der Kirche.

Auf den Spuren des Heiligen Martin

Deckblatt

An einigen Tagen im Herbst haben wir uns mit Digitalkameras bewaffnet auf den Weg gemacht, um Martinskirche im Bistum Eichstätt zu suchen und zu finden.

Es waren interessante Ausflüge, die vor allem eines klar gemacht haben: Der Glaube lebt. Es gab fast keine Kirche, in der wir allein blieben. Sobald die Leute merkten, dass wir fotografieren, haben sie freundlich und begeistert Kontakt aufgenommen, uns befragt, uns etwas erklärt oder uns zumindest misstrauisch beäugt, um sicher zu gehen, dass 'ihrer' Kirche keine Schaden durch uns entstehen würden.

Und es gab viele interessante Dinge zu entdecken. Beinahe jede Kirche hatte etwas Besonderes, das keine andere aufweisen konnte. Wir möchte Sie mit diesem Kalender gerne dazu anregen, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen.

Viel Spaß!

(Bildnachweis: alle Fotos im Bereich Kalender von Irmgard Waldmüller, Susann Beer und Rita Hamperl)