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Endlich runter von der Landstraße:

Ein neuer Radweg verbindet Meckenhausen mit Karm und sorgt für eine sichere Fahrt mit dem Rad

 

Alle Wege führen nach Meckenhausen - zumindest seit diesem Jahr die Radwege. Das „El Dorado“ der Radwege, wie Landrat Herbert Eckstein das Dorf bezeichnete, ist wie kein anderer Ortsteil von allen Richtungen über neue Geh- und Radwege mit dem Fahrrad erreichbar. Die lange, gerade Straße von Meckenhausen nach Karm habe zu sehr hohen Geschwindigkeiten verleitet und stets eine hohe Gefährdung für Radfahrer bedeutet. Damit ist nun Schluss: Auf dem 2,4 Kilometer langen Radweg fahren die Radfahrer sicher getrennt von den Autos. Der Lückenschluss entlang der Verbindungsstraße nach Karm ist am Freitag gesegnet worden - allerdings Corona bedingt nur in kleinem Rahmen. Dies bedauerte auch Landrat Eckstein: „Meckenhausen und Karm“ hätten eine große Feier verdient gehabt, was in dieser besonderen Zeit, die allen viel Kraft gekostet hat, leider nicht möglich ist.“ Trotzdem hatte es sich auch ohne große vorherige Ankündigung herum gesprochen und es kamen doch noch einige Schaulustige zu diesem Akt. Auch zahlreiche Kreisräte, Stadträte und Ortssprecher, Vertreter von Baufirmen und Planungsbüros wohnten der Einweihungszeremonie bei.

Aber auch ohne große Feierlichkeiten wollte der Bauherr auf keinen Fall auf den kirchlichen Segen verzichten. „Es ist ein Weg für Kinder, es ist ein Weg für Radler, es ist ein Weg für ältere Menschen mit Rollator – also ein Mehrzweckweg – ein Weg für alle Bürger“, betonte Landrat Herbert Eckstein. Die Baukosten schlugen mit 1,22 Mio. Euro zu Buche, davon floss knapp die Hälfte als Zuschuss vom Freistaat Bayern. Auch der Landkreis beteiligte sich mit Eigenmitteln von rund 530.000 Euro. Eckstein lobte die Ausdauer von Bürgermeister Markus Mahl, denn der Grunderwerb gestaltete sich schwieriger als ursprünglich gedacht. „Der Weg ist ein weiterer Mosaikstein im gesamten Wegekonzept des Landkreises.“, führte Eckstein aus und übergab das Wort an Pfarrerin Verena Fries und Stadtpfarrer Franz-Josef Gerner, die dem Weg den kirchlichen Segen erteilten.

Als symbolischer Akt wurde anschließend das extra angebrachte Absperrband durchtrennt und der (Fahrrad-)verkehr darf nun uneingeschränkt rollen, wie – streng genommen – schon die Wochen zuvor.