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Pilgerfahrt rund um den Lago Maggiore

Petrus war den Wallfahrern dieses Jahr nicht sonderlich gewogen. Doch die Teilnehmer Schwarze Madonna von Einsiedelnließen sich weder von Regen noch von Wind aufhalten, um die hl. Orte in Einsiedeln, Mailand, Lugano, Turin und Stresa aufzusuchen.

Am Dienstag frühmorgens startete der Bus mit den Wallfahrern und lenkte seinen Weg in die Schweiz. Erste Station war die Schwarze Madonna von Einsiedeln. Nachdem der Reisesegen gesprochen und der erste Rosenkranz gebetet war, feierte die Gruppe dort die erste hl. Messe und erfuhr in der Predigt vom Mönch Meinrad, der von der Insel Reichenau im Bodensee kommend an der Stelle des heutigen Klosters eine Einsiedelei gründete.

Dom von MailandDer Mittwoch führte die Gruppe nach Mailand. In der Krypta von S. Ambrogio, am Grab des Kirchenvaters feierten die Pilger Gottesdienst und sangen das Te Deum (Großer Gott, wir loben dich), eine Dichtung des berühmten Mailänder Bischofs. Eine Stadtrundfahrt, der Besuch der Mailänder Scala und der Kathedrale rundeten den Tag ab.

Am Donnerstag kamen die Wallfahrer unter fachkundiger Reiseleitung in die Schweiz, nach Lugano. Hoch über der Stadt, gegenüber dem Monte Bre mit den Wohnungen der Reichen und Schönen befindet sich die Kathedrale der Stadt, und mitten unter den Luxusgeschäften weisen Kirchen mahnend auf die Vergänglichkeit und den "trügerischen Reichtum" hin. Wenige Kilometer weiter, wieder auf italienischem Gebiet, befindet sich die Stadt Como - mit der Kathedrale und dem besten Eis Italiens zweites Tagesziel.

Nach langer Fahrt kamen die Wallfahrer am Freitag in Turin an und feierten zunächst in der Basilica della Superga die hl. Messe. Diese Basilika hoch über der Stadt beherbergt in der Gnadenkapelle S. Caterina del Sassoeine alte Marienstatue, die schon vor 300 Jahren half, als Herzog Viktor Amadeus während der Belagerung Turins im Spanischen Erbfolgekrieg um Freiheit für die Stadt betete. Anschließend begleitete eine Führerin die Gruppe und zeigte ihnen die Schönheiten der Stadt. Krönender Abschluß war der Besuch der Domkirche, die das Turiner Grabtuch beherbergt.

Am Samstag führte die Wallfahrer der Weg nach Stresa und von dort per Schiff über den Lago Maggiore zum alten Klosterkomplex von S.ta Caterina del Sasso. Es fügte sich, dass die OsterbrunnenWallfahrer dort in der alten Einsiedelei, die heute noch bewohnt ist, Eucharistie feiern konnten. Der Nachmittag war dem Ortasee, der Insel S. Giulio und dem kleinen Ort Orta gewidmet, wo man die Seele baumeln lassen konnte.

In der Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Pfärrich am Rand des Allgäu fand die Abschlussmesse der Wallfahrt statt. Nach dem Abendessen und dem gesungenen Te Deum gelangte die Wallfahrt 2012 zu ihrem Ende und die Gruppe kam am Sonntag Abend wohlbehalten und voller Eindrücke wieder zu Hause an.

Weitere Fotos:

  • Bild_0001 - Kaffeepause bei McDonalds
  • Bild_0002 - Anfahrt - Erste Brotzeitpause
  • Bild_0003 - Erste Brotzeitpause
  • Bild_0004 - 1. Besichtigungshalt Einsiedeln
  • Bild_0006 - Einsiedeln Klosterkirche innen
  • Bild_0008 - Gruppenbild vor dem Kloster
  • Bild_0010 - Weiterfahrt zum Hotel
  • Bild_0014 - Mailand - Basilika Di S. Ambrogio
  • Bild_0018 - Mailand - Basilika Di S. Ambrogio Krypta

alle Fotos: Beer/Hofbeck/Seger