Hauptmenü

Wallfahrt 2013

Die Wallfahrt des Jahres 2013 führte in das Gebiet Schwarzwald/Vogesen, rechts und links des Rheins.

Wallfahrt - LetzenbergkapelleDie Wallfahrer trafen sich am Ostermontag am späten Vormittag. Mit dem Bus fuhren sie betend, singend und sich unterhaltend über die Letzenbergkapelle bei Malsch im Kraichgau nach Breisach, eine Stadt am Oberrhein, direkt an der deutsch-französischen Grenze.

Am Dienstag besuchte die Gruppe das im Münstertal gelegene Kloster St. Trudpert. Der Heilige kam um das Jahr 600 aus England in die Schwarzwaldgegend, um dort die frohe Botschaft zu verkünden. Nach bewegter Geschichte gehört das Kloster heute der Kongregation der Schwestern vom Heiligen Josef zu Saint Marc. Die Nonnen führen das Erbe des hl. Trudpert fort. Sie begrüßten die Meckenhausener Wallfahrer bei ihrem ersten gemeinsamen Gottesdienst.

Wallfahrt - RonchampDer Weg führte weiter nach Thann, wo das Münster St. Theobald steht, eine gotische Kirche, die zu den Meisterwerken gotischer Baukunst zählt. Wie bei allen großen Kirchen ist die Westfassade besonders reich ausgeschmückt. Ganz den Kontrast dazu bot die Kapelle Notre Dame du Haut des berühmten Architekten Le Corbusier, die in den 1950er Jahren in Ronchamp anstelle einer im Zweiten Weltkrieg zerstörten Vorgängerkirche entstand.
Am späten Nachmittag kam die Gruppe noch nach Belfort und betete in der schlichten Kathedrale St. Christophe.

Der Mittwoch führte die Wallfahrer in den Schwarzwald: die Schwarzwaldklinik im Glottertal schauten sie sich ebenso an wie den Titisee, das ehemalige Kloster St. Peter und die Lindenbergkapelle. Am Nachmittag feierten sie in St. Blasien, im weißen Dom des Schwarzwalds, die hl. Messe und erhielten noch eine kurze Führung.

Wallfahrt - ColmarNach der Meßfeier im Stephansmünster zu Breisach mit seinem großartigen Lindenholzaltar und dem noch vollständig erhaltenen Lettner machte die Gruppe sich auf den Weg nach Colmar. Dort, im Museum Unterlinden, einem ehemaligen Dominikanerinnenkloster, befindet sich u.a. der weltbekannte Isenheimer Altar von Matthias Grünewald. Am Nachmittag kamen die Wallfahrer nach St. Dié-des-Vosges mit seiner Kathedrale aus rosa Sandstein, die - ebenso wie das Breisacher Münster - deutliche Zeichen von Kriegszerstörungen aufweist und in einer guten Art und Weise wiederhergestellt wurde.

Wallfahrt - StraßburgAm folgenden Tag stand eine Führung in Straßburg auf dem Programm. Neben dem Münster und der entzückenden Altstadt, die von dem Flüsschen Ill vollständig umflossen wird, bekam die Gruppe auch die Gebäude des Europarates und des Europaparlaments zu sehen. Da die Wallfahrer im Straßburger Münster zufällig den dortigen Erzbischof trafen, erhielten sie auch noch den Segen.
Mit Hilfe des Busses erklommen die Wallfahrer anschließend mit Leichtigkeit den 760m hohen Odilienberg, das Wallfahrtszentrum des Elsaß schlechthin. Die hl. Odilia (Ottilie) hatte hier, nachdem sie von ihrer angeborenen Blindheit wunderbar geheilt worden war, ein Kloster errichtet, das bis heute das Ziel vieler tausender Besucher jährlich ist. Die Meckenhausener feierten in der Kapelle neben dem Grab der Heiligen die hl. Messe und manche stiegen noch zur Quelle hinab, deren Wasser bei Augenleiden hilft. Am Abend bekam die Gruppe noch Gelegenheit, bei der Weinprobe einige badische Weine aus dem Anbaugebiet Kaiserstuhl zu verkosten.

Am letzten Tag der Wallfahrt führte der Weg zunächst nach Freiburg i.Br. Nach einer kurzen Führung durch die Stadt konnte noch das dortige Münster besichtigt und einem Orgelkonzert beigewohnt werden. Über die Autobahnkirche St. Christophorus bei Baden-Baden, in der man den Abschlußgottesdienst feierte und Gott für die gelungene Fahrt dankte, ging es zurück in die Heimat.

Weitere Fotos:

  • 01Blick zur Letzenbergkapelle
  • 02Weg zur Letzenbergkapelle
  • 03Picknick im Freien
  • 04Ronchamp - Eingang
  • 05Ronchamp - Innenansicht
  • 06Romchamp - Aussichtshuegel
  • 07Ronchamp - Aussenansicht
  • 08Huesli
  • 09Colmar - Zwoelfjaehriger

alle Fotos: Seger