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Wallfahrt 2014

Predigten

Die Wallfahrt des Jahres 2014 führte die Pilger "auf den Spuren des hl. Papst Pius X." nach Norditalien.

Am frühen Dienstagmorgen begann die Fahrt über den Brenner nach Südtirol. Unterwegs stiegen weitere Wallfahrer aus der Heimatpfarrei von Pfarrer Seger zu. In Brixen gab es die erste größere Pause. Sie wurde genutzt für Picknick, Meßfeier und Besuch im Dom Mariä Himmelfahrt und Sankt Kassian. Am Abend kam die Gruppe in Padua an. Von hier aus starteten die Tagesfahrten der kommenden Tage.

Der Mittwoch war dem Besuch der Stadt Padua gewidmet. Nach der Meßfeier in der Basilika des hl. Antonius besuchten die Pilger das Grab des "Schlampererpatrons", und sicher hatte ihm jeder einiges für das glückliche Wiederauffinden hoffnungslos verlorener Dinge zu danken. Im Anschluss marschierten die Pilger zum Grab eines weiteren berühmten Heiligen, der allerdings von Einheimischen und Pilgern etwas stiefmütterlich behandelt wird: der hl. Evangelist Lukas. Dann machte man sich auf, auch die Altstadt zu erkunden und dem Dom, dem Markt und dem berühmten Café Pedrocchi einen Besuch abzustatten.

Padua

Am Donnerstag stand Venedig auf dem Programm. Die Fahrt über den Ponte della Libertà, die Brücke, die das Festland mit der Lagunenstadt verbindet, war allein schon ein Erlebnis. Mit dem Schiff ging es dann vom Busparkplatz direkt zum Markusdom, in dem die Gruppe die hl. Messe feierte und vom Wirken Pius X. als Bischof in Mantua und als Patriarch in Venedig erfuhr. Die anschließende Stadtführung war eine Wohltat, führte sie doch weg von den völlig überlaufenen Straßen und Plätzen zu ruhigeren Stadtvierteln. Vorbei am Haus von Marco Polo trafen wir erst kurz vor der Rialto-Brücke, wo die Führung endete, wieder auf größere Menschenansammlungen.

Venedig

In die Kindheit und Jugendzeit von Pius X. führte der Ausflug am Freitag.

RieseAuf dem Programm stand zunächst der kleine Ort Riese Pio X. Bei einer Führung durch das Geburtshaus, wo Pfarrer Seger sich als Dolmetscher betätigen musste, sahen die Pilger die originalen Einrichtungsgegenstände aus der Zeit vor 150 Jahren sowie viele wertvolle Erinnerungen an den berühmtesten Sohn des Dorfes. Erinnerungen auch in der Pfarrkirche S. Matteo. Dort werden neben dem Taufstein der Primizkelch und der Sarkophag aufbewahrt, in dem Pius X. zunächst begraben war. In der ruhig gelegenen Wallfahrtskirche Cendrole feierte die Gruppe die hl. Messe und nahm ein gar köstlich Picknick zu sich. Anschließend besuchte die Gruppe den malerischen Bergort Asolo und fuhr dann nach Treviso, um dort den Dom und die mittelalterliche Altstadt anzuschauen.

Mit einer Meßfeier in Tombolo, wo Pius X. neun Jahre als Kaplan wirkte, und einem Abstecher nach Castelfranco startete die Pilgergruppe in den Samstag. Am Nachmittag stand Verona, die Stadt von Romeo und Julia auf dem Programm. Der Weg führte vorbei an der antiken Arena di Verona, eine Art Miniaturausgabe des römischen Kolosseums. Sie wird heute noch für Opernfestspiele genutzt. Vom Marktplatz aus erreichte die Gruppe den Dom, bevor man sich einen Schluck Kaffee oder ein Eis oder beides genehmigte. Groß war die Überraschung, als wir in Verona auf weitere Meckenhausener trafen.

Als sich Padua schon für den Stadt-Marathon rüstete und die halbe Stadt absperrte, machten sich die Wallfahrer auf den Heimweg, nicht ohne ein letztes Mal das Grab des hl. Antonius besucht zu haben.

MeranUnterwegs war Gelegenheit, über Internetradio live vom Petersplatz die Heiligsprechung von Johannes XXIII. und Johannes Paul II. mitzuverfolgen.
Die Gärten von Schloß Trauttmannsdorff bei Meran waren ganz nass, als wir sie anfuhren. Denn mit dem Ende der Wallfahrt und dem Erreichen der Alpen hatte auch das sonnige Wetter, das uns die ganze Woche lang begleitete, ein Ende. Regen bringt Segen - beides haben die Wallfahrer nach Meckenhausen mitgebracht.

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Fotos: Beer, Hofbeck, Seger