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Wallfahrt 2018 - beeindruckende Tage in Polen

 

 

Ostermontag, 2. April 2018 - Es ist soweit!

 

Gut gelaunt machten wir uns nach dem Gottesdienst im vollbesetzten Bus auf zu unserer Pilgerreise in Richtung Nord-Ost. Begleitet und geplant wurde die Pilgerfahrt vom „weltbesten“ Busfahrer Michael Weißmüller, unserem (leider) ehemaligen Pfarrer Roland Seger und Susann Beer. Mit Helen und Jakob hatten wir außerdem zwei Ministranten mit an Bord.

Am ersten Tag unserer Reise ging es über Bayreuth, Hof, Chemnitz und Dresden bis an die polnische Grenze nach Görlitz. Die östlichste Stadt Deutschlands ist durch die Lausitzer Neiße geteilt in einen deutschen und einen polnischen Teil. Direkt am Grenzfluss legte die Pilgergruppe eine Übernachtung im Parkhotel Görlitz ein und genoss vor, bzw. nach dem Abendessen noch einen kleinen Stadtspaziergang. Görlitz ist eine Stadt der Gegensätze, der wohl größte Schatz der Europastadt Görlitz/Zgorzelec ist ihr architektonischer Reichtum. Allein in Görlitz sind fast 4.000 Baudenkmale aus 500 Jahren europäischer Baugeschichte erlebbar. Größtenteils aufwändig saniert, finden sich hier Bauten der verschiedensten Epochen – von der Gotik, über die Renaissance bis zur Gründerzeit und dem Jugendstil. Dazwischen findet man aber dann wieder krasse Bauruinen. Die schöne historische Altstadt hätte eigentlich noch zum Verweilen eingeladen, aber unser eigentliches Ziel war ja Polen.

 

 

Dienstag, 3. April 2018 - Witamy w Krakowie!

 

Gleich in der Früh ging die Fahrt weiter, wir überquerten den Grenzfluss Neiße und waren somit in unserem Nachbarland Polen. Die Fahrt führte uns entlang an den Ausläufern des Zittauer Gebirges, Isergebirges und Riesengebirges. Sogar der schneebedeckte Gipfel der Schneekoppe, der Heimat des legendären Berggeistes Rübezahl, war zu sehen.

Erstes Etappenziel war der Annaberg (Góra Świętej Anny) mit dem gleichnamigen Dorf. Auf diesem Inselberg (ein erloschener Vulkan) in ländlich geprägter Umgebung befindet sich der wichtigste Wallfahrtsort Oberschlesiens. Im Jahr 1983 besuchten Papst Johannes Paul II. und der damalige Kardinal Joseph Ratzinger die Wallfahrtsstätte. Die Basilika ist ein gotisch-barockes Gotteshaus. Sie stammt aus der Zeit um 1480 und wurde nach 1665 durch die Adelsfamilie von Gaschin ausgebaut. 1781 wurde sie umgebaut und erhielt 1853 ihren Turm. Ziel der zahlreichen Wallfahrten ist eine 66 cm hohe Figur der Heiligen Anna aus Lindenholz im Hauptaltar der Wallfahrtskirche. Zum Komplex gehören außerdem noch ein Kloster und ein beeindruckender Kreuzweg mit Lourdes-Grotte. In der Basilika durften wir unseren ersten Gottesdienst auf dieser Reise feiern, bevor es weiter in Richtung Krakau ging. Kurz vor dem Ziel hatten wir noch einen wunderschönen Ausblick auf die Hohe Tatra mit noch schneebedeckten Gipfeln im Süden Polens. Die Tatra ist das kleinste Hochgebirge der Welt, es ist nur etwa 40 km lang und 20 km breit. Recht hungrig kamen wir im Hotel an, bezogen unsere Zimmer erst einmal nur notdürftig, gingen gemeinsam zum Abendessen und ließen dort den Abend gemütlich ausklingen.

 

 

Mittwoch, 4. April 2018 – Wawel, Kazimierz & Rynek Główny

 

Zu Fuß machten wir uns auf in den historischen Stadtteil Kazimierz. Er liegt südöstlich der Altstadt und wie diese am linken Ufer der Weichsel. Unser erstes Ziel war die Fronleichnamskirche, wo wir am Morgen einen Gottesdienst feiern und für unsere gute Ankunft danken durften. Der Kirchenbau vereinigt verschiedene Baustile. Während zum Beispiel die Fassade im Stil der Spätgotik errichtet worden ist, weist der Turm Elemente des Barock auf. Der Stifter der Fronleichnamskirche war im 14. Jahrhundert der polnische König Kazimierz Wielki.

Der Stadtteil Kazimierz war bis 1800 eine eigenständige Stadt. Dazu gehörte auch das jüdische Viertel im Osten mit zahlreichen Synagogen. Heute ist es überwiegend saniert und zu einem Anziehungspunkt für zahlreiche Besucher geworden. Bekannt geworden ist der Stadtteil auch durch den Film „Schindlers Liste“ aus dem Jahr 1993, in dem verschiedene Straßenzüge als Drehkulisse dienten. Die Kirche, in der sich im Film die Juden treffen, ist die Marienkirche am großen Marktplatz.

Zu Fuß ging es durch die historische Kulisse, vorbei an Tempel-Synagoge in Richtung Wawel und wir wagten den Aufstieg auf den Hügel. Der Wawel ist die ehemalige Residenz der polnischen Könige in Krakau. Die Burganlage liegt auf einem Hügel aus Kalkstein über der Weichsel. Die Höhlen des Hügels waren schon vor nahezu 100.000 Jahren von Menschen besiedelt. So erzählt z. B. eine Legende, dass in einer Höhle einst ein Drache gehaust habe, bis der Ritter Krak kam und den Drachen durch eine List überwand. An diesem Platz wurde dann die Stadt Krakau gegründet, die nach dem Ritter benannt wurde.

Der Erstbebauung des Hügels im Frühmittelalter folgten im Laufe der Jahrhunderte immer mehr Gebäude. Zusammen mit der Krakauer Altstadt ist das Bauensemble Weltkulturerbe der UNESCO. Beim Schloss und bei der dazugehörigen Kathedrale sind verschiedenste Baustile vertreten. Auch hier musste (so wie es heute noch ist) jeder Herrscher sein persönliches Denkmal hinterlassen. So vereinigen sich hier Gotik, Renaissance, Barock usw. In der Gruft fanden sämtliche polnische Könige ihre letzte Ruhestätte, so auch August der Starke, der sächsische Kurfürst, der für Bauwerke wie Zwinger und Frauenkirche in Dresden bekannt ist.

Nach einer kurzen Pause ging es zu Fuß weiter zum Rynek Główny, dem Hauptmarkt. Er wurde im 13. Jahrhundert angelegt und bildet das Zentrum der Altstadt. Der Marktplatz ist quadratförmig angelegt, mit Seitenausmaßen von jeweils 200 Metern und wird von Palästen und Kirchen umrahmt. Die Mitte des Platzes wird von den Tuchhallen eingenommen, die 1555 im italienischen Renaissance-Stil nach einem Brand wiederaufgebaut wurden. Auf der einen Seite der Tuchhallen steht die rund tausendjährige, romanische St.-Adalbert-Kirche und auf der anderen Seite der Rathausturm, das Überbleibsel des im Jahr 1820 abgerissenen Ratshauses. Überragt wird der Platz von den gotischen Türmen der Marienkirche. Insbesondere ist der kunstvolle Hochaltar aus der Werkstatt von Veit Stoß weltweit bekannt. Viele Jahre lebte der Bildhauer und Schnitzer in Krakau und kam dort zu beachtlichem Wohlstand, bevor er wieder nach Nürnberg übersiedelte. Die Marienkirche besitzt zwei Türme. Im Nordturm befindet sich auf etwa 54 m die Türmerstube. Seit dem 14. Jahrhundert läutet ein Türmer zu jeder vollen Stunde die Stundenglocke von Hand und spielt das Krakauer Trompetensignal „Hejnał“ in alle vier Himmelsrichtungen. Nach unserer Mittagspause besichtigten wir noch die Tuchhallen, die sich in der Mitte des großen Marktplatzes befinden. Die Gebäude mit ihren Arkaden im Inneren dienten dem Handel mit englischen und flämischen Tüchern, wonach die Hallen ihren Namen erhielten. Der Weg führte uns noch zu den historischen Gebäuden der Universität Krakau und zur reich verzierten Franziskanerkirche. In der Franziskanerkirche durften wir wunderschöne Kirchenfenster bewundern. Das bekannteste dieser Fenster ist das am Ende des Hauptschiffes. Zu sehen ist dort die Welterschaffung.

Den restlichen Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung und unsere Wallfahrergruppe strömte in alle Richtungen aus. Ladenzeilen und Arkaden luden zum Flanieren ein oder man setzte sich einfach vor eines der vielen Cafes und beobachtete das geschäftige Treiben auf dem gut besuchten Platz, bewunderte die prächtig geschmückten vorbeifahrenden Pferdekutschen und genoss die besondere Atmosphäre.

In recht gemütlicher Runde ließ man diesen Tag wieder nach dem Abendessen im Hotel ausklingen.

 

 

Donnerstag, 5. April 2018 – Auf den Spuren von Johannes Paul II.

 

Der Tag stand ganz im Zeichen von Papst Johannes Paul II., der im April 2014 heiliggesprochen wurde. Gleich frühmorgens nach dem Frühstück brachen wir wieder auf, um in seinen Geburtsort Wadowice zu fahren. Hier verbrachte der spätere Papst, der unter dem Namen Karol Józef Wojtyła in Wadowice geboren wurde, die ersten 18 Jahre seines Lebens. Sein Geburtshaus ist heute ein Museum. Bei einer Führung durch das Haus erfuhren wir viele interessante Dinge über sein Leben. Danach besuchten wir noch die Taufkirche von Johannes Paul II., die sich gleich nebenan befindet.

Auf der Rückfahrt gab´s noch einen Stopp mit Picknick. Der Platz war zwar nicht ganz so idyllisch, aber die Versorgungslage war wieder einmal hervorragend. An Bord unseres Busses befanden sich immer noch zahlreiche Leckereien, so dass wir frisch gestärkt weiterfahren konnten.

Unser nächstes Ziel befand sich in Lagiewniki, einem Vorort von Krakau. Das „Zentrum Johannes Paul II.“ ist dem Leben und den Werken von Papst Johannes Paul II gewidmet. Das Zentrum ist als Weihgabe bestimmt, das dem Pontifikat von Karol Wojtyła gedenkt – so steht es in den zahlreich aufliegenden Flyern geschrieben. Im Jahr 2016 wurde es erst fertig gestellt. Das Zentrum Johannes Paul II. ist ein riesiger architektonischer Komplex, der aus Kirche, Museum, Institut mit Bibliothek, Kapelle, Oratorium, Exerzitienheim und Schulungszentrum besteht. Außerdem gibt es dort einen Turm mit Aussichtsplattform, ein Open-Air-Amphitheater, einen Kreuzweg im Freien usw.

Die Kirche mit ihren prachtvollen Mosaiken ist umgeben von einem Rundgang, der Zugang zu zahlreichen Kapellen gewährt. Diese ermöglichen, dass mehrere Gottesdienste zur gleichen Zeit gefeiert werden können. Jede Kapelle hat ihren eigenen Stil und eine eigene Thematik: So ist beispielsweise eine Kapelle dem heiligen Jakobus geweiht und erinnert durch den muschelförmigen Altar an den Jakobsweg, eine andere Kapelle ist aus Salz gebaut, auch die Figuren sind aus Salz geschlagen und erinnert an die ehemaligen Salzminen bei Krakau. Zu sehen ist in einer Kapelle außerdem die blutverschmierte Soutane von Papst Johannes Paul II., die in einer Vitrine aufbewahrt wird. Er trug sie am Tag des Anschlages, dem 13. Mai 1981, als er auf dem Petersplatz von den Kugeln des Attentäters Ali Agca getroffen wurde. Wer die Kapellen besucht, dem wird zudem eine große weiße Marmorplatte auffallen: Diese Platte befand sich bis zur Seligsprechung des Papstes auf seinem Grab in Rom, 2011 wurde dieses in den Petersdom verlegt und die ehemalige Grabplatte nach Krakau transportiert, der Stadt, in dem Karol Wojtyła zunächst als Student und später als Erzbischof gelebt hat. Genau in dieser Kapelle feierten wir gemeinsam einen Gottesdienst. Nur unsere beiden Ministranten Helen und Jakob waren an diesem Tag nicht ganz so zufrieden. Grund waren die polnischen Ministrantengewänder, die zugegebenermaßen wirklich optisch ein wenig gewöhnungsbedürftig waren. Außerdem gibt es eine achteckige Unterkirche, in dessen Mitte ein Altar mit einer Blutreliquie des Papstes steht. An den Wänden hängen Gemälde, die die verschiedenen Marien-Wallfahrtsorte zeigen, die Johannes Paul II. im Laufe seines Lebens besucht hat. Auf einem Bild ist sogar Kardinal Joseph Ratzinger zu sehen, der spätere Papst Benedikt XVI.

Dann spazierten wir ein paar hundert Meter weiter zum „Sanktuarium der göttlichen Barmherzigkeit“. Die Basilika wurde im Jahr 2002 der Barmherzigkeit Gottes geweiht. Das Gelände umfasst ein Kloster, ein modernes Gotteshaus und die Kapelle St. Joseph: Auf den mystischen Visionen der Ordensschwester Faustyna Kowalska basiert die Entstehung des Gnadenbildes des barmherzigen Jesus, das heute in der Kapelle zusammen mit den Reliquien der hl. Faustyna verehrt wird.

Hungrig kehrten wir schließlich wieder in unser Hotel zurück und genossen unser Abendessen.

 

 

Freitag, 6. April 2018 – Zur schwarzen Madonna von Tschenstochau

 

Mit vielen positiven Eindrücken neigte sich unsere Pilgerfahrt langsam aber sicher dem Ende zu. Am Freitagmorgen starteten wir mit gepackten Koffern, um nach Breslau umzusiedeln. Einen Zwischenstopp legten wir in dem berühmten Wallfahrtsort Tschenstochau ein. Das Pauliner-Kloster auf dem Hügel Jasna Gora (Heller Berg) kann man als spirituelles Zentrum Polens bezeichnen. Fünf Millionen Pilger beten jährlich im Pauliner-Kloster auf dem Jasna Gora zur Schwarzen Madonna. Der Pilgerort wurde zum ersten Mal urkundlich im Jahr 1388 erwähnt. Sechs Jahre zuvor hatte der Piastenherzog Ladislaus von Oppeln Pauliner-Mönche aus Ungarn nach Tschenstochau eingeladen. Er machte den Mönchen den Jasna Gora mit der kleinen Kirche, die der „Lieben Jungfrau Maria der Helferin“ gewidmet war, zum Geschenk. Zudem übergab er ihnen ein Heiligenbild der Mutter Gottes, die heute weltbekannte Schwarze Madonna von Tschenstochau, das auch heute noch eine Art Nationalheiligtum ist. Die Geschichte des Bildes ist nicht mehr rekonstruierbar. Nach einer Überlieferung soll es vom Evangelisten Lukas auf einem Brett des Tisches gemalt worden sein, an dem die Heilige Familie betete und speiste. Es war Kaiser Konstantin, der es von Jerusalem nach Konstantinopel, dem heutigen Istanbul brachte. Jahrhunderte später gelangte es auf verworrenen Wegen nach Polen. Wo es wirklich genau entstand, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Um die besondere nationale Bedeutung der 122 mal 82 Zentimeter großen Ikone zu verstehen, die in der Marienkapelle verehrt wird, muss man etwas weiter in der polnischen Geschichte zurückgehen. Einschneidend dafür war das Jahr 1655, als während des zweiten Polnisch-Schwedischen Krieges das Kloster uneinnehmbar für die schwedischen Truppen war. Schnell war die Rede vom "Wunder von Tschenstochau": Demnach habe sich Maria in die Auseinandersetzung eingeschaltet und die Geschosse der protestantischen Schweden abgewehrt. Bereits ein Jahr später ernannte der polnische König Kasimir die Jungfrau Maria zur "Königin Polens".

In einer kleinen Seitenkapelle feierten wir gemeinsam einen Gottesdienst und eröffneten ihn mit dem wunderschönen Lied von der schwarzen Madonna. Die Kapelle war mit ultra-bequemen „Kinosesseln“ ausgestattet. Allerdings ging unser Kirchenpfleger Bruno überhaupt nicht auf den Vorschlag ein, die Meckenhausener Kirche auch so zu bestuhlen. Warum auch immer …

Nach dem Gottesdienst hatte jeder noch die Möglichkeit das großzügige Areal selbst zu erkunden oder in den Andenkenläden zu „shoppen“, bevor es mit dem Bus weiter in Richtung Breslau ging.

Von Breslau selber bekamen wir leider nicht viel zu Gesicht – dafür reichte die Zeit nicht aus. Nach dem Abendessen gesellten wir uns alle im Hotelrestaurant zusammen und verbrachten einen fröhlichen Abend mit Musik und Gesang. Pfarrer Seger hatte dazu extra sein Akkordeon mitgebracht.

 

 

Samstag, 7. April 2018 – Auf Wiedersehen – Do widzenia, Polsko

 

Gleich nach dem Frühstück hieß es Koffer einladen und weiter ging die Fahrt. Unser letztes Ziel war die Kleinstadt Trebnitz. Dort lebte und wirkte die hl. Hedwig von Andechs. Bereits mit 12 Jahren wurde die bayerische Prinzessin mit Herzog Heinrich I. von Schlesien verheiratet. Hedwig und Heinrich I. förderten die Vertiefung des christlichen Glaubens und die kulturelle Entwicklung Schlesiens. 1202 gründeten sie die Zisterzienserinnen-Abtei in Trebnitz. Als Vorbild christlicher Nächstenliebe unterstützte Hedwig die Kirche und half den Armen. Nachdem ihr Mann 1238 gestorben war, trat Hedwig in das von ihr gegründete Kloster Trebnitz ein. Im Oktober 1243 starb sie und wurde in der Trebnitzer Klosterkirche bestattet und im Jahr 1267 heiliggesprochen. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahmen die vertriebenen katholischen Schlesier die Hedwigs-Verehrung mit in ihre neuen Pfarrgemeinden; die hl. Hedwig wurde zur Symbolgestalt für die verlorene Heimat. Die Klosterkirche der ehemaligen Zisterzienserabtei, das erste Frauenkloster Schlesiens, mit dem Grab der Heiligen ist auch heute noch ein bedeutendes Pilgerziel. Ein letztes Mal auf dieser Fahrt feierten wir dort eine heilige Messe, direkt vor dem Grab der hl. Hedwig. Danach war noch etwas Zeit und Gelegenheit zum Bummeln, bevor es wieder zurück in die Heimat ging. Einen letzten Stopp in Polen legten wir kurz vor der deutschen Grenze ein, um ein letztes gemeinsames Picknick zu machen. Dann ging es zügig weiter – mit kurzem Stau zwischen Görlitz und Dresden - Richtung Franken. Im Gasthaus „Frankenfarm“ in Bad Berneck nahmen wir zusammen unser Abendessen ein, bevor es nach Hause ging.

 

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns nochmal bei allen Beteiligten für die sehr gute Organisation der Pilgerreise und unserem Fahrer Michael, dass er uns alle mit großer Sicherheit an alle Stätten unserer Pilgerreise gefahren und uns wohlbehalten wieder zurückgebracht hat.

 

Ein besonderer Dank auch an Pfarrer Seger für die feierlichen Gottesdienste, für das gemeinsame Beten und die emotionalen Momente.

Für´s nächste Jahr hoffen wir ganz stark, dass unser Pfarrer Roland Seger Sehnsucht nach seinen Meckenhausenern, Karmern, Tandlern, Michelbachern und Sindersdorfern bekommt und uns wieder begleitet.