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Sakramente spenden Pfarrer alle Tage. Doch eines ist üblicherweise Bischöfen und Äbten vorbehalten: die Firmung. Heuer war das anders – Feiern in großer Runde konnten nicht stattfinden. Deshalb gab es im Pfarrverband Hilpoltstein mehrere Firmtermine. Drei davon waren für die 18 Firmlinge aus den Pfarreien Meckenhausen, Weinsfeld und Jahrsdorf in Meckenhausen angesetzt. Für die Jugendlichen war es in diesem Jahr Corona-bedingt nicht einfach, sich auf dieses Fest vorzubereiten. Die Verantwortlichen hatten sich aber viele Möglichkeiten überlegt, um das Christsein erfahrbar zu machen. Das Sakrament der Firmung spendeten Kaplan Korbinian Müller, bzw. Monsignore Richard Distler. Beide verstanden es, die Firmlinge anzusprechen und nicht nur sie, sondern auch die Paten und alle Mitfeiernden in den Ernst der Stunde mit einzubeziehen.

Nach der Erneuerung des Taufversprechens stand der große Augenblick, auf den sich die Mädchen und Buben lange warten mussten, bevor: Begleitet von ihren Paten schritten die Firmlinge nacheinander zum Altarraum. Dort legte der Firmspender die rechte Hand auf den Kopf des Firmlings und zeichnete mit Chrisam, einem vom Bischof geweihten Salböl, ein kleines Kreuz auf die Stirn. Als Zeichen der Unterstützung legten die Firmpaten ihre Hand auf die rechte Schulter des Firmlings. Musikalisch wurden die Firmfeierlichkeiten vom Chor Belcanto, dem Chor Saitenwind, bzw. der Jugendband aus Jahrsdorf umrahmt.