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Schöne Ferien.

Der freie Tag ist eine Erfindung Gottes. Nach sechs Tagen Arbeit war ein Tag Pause fällig: "Gott ruhte am siebten Tag", heißt es in der Heiligen Schrift. Erst mit dem siebten Tag, mit diesem Nichtstun, ist die Schöpfung abgeschlossen. Vieles wird eben erst perfekt, wenn es Zeit hat und reifen kann.

Im Verlauf des Jahres halten wir den Sonntag als "heiligen" Tag, im Gedenken zum einen an die Ruhe des Schöpfers und zum anderen an die Auferstehung des Erlösers. Wir halten den fleischlosen Freitag im Gedenken an den Tod Jesu. Woche für Woche ein kleiner Karfreitag und ein kleines Ostern. Einmal im Jahr aber findet die große Feier statt, die mehrere Wochen dauert. 

So ist das auch mit den Ferien und dem Urlaub. Jede Woche Sonntag, ein kleiner Vorgeschmack auf mehr. Und nun ist es so weit: die große Erholungszeit steht bevor.

 

Allen, die sich ein paar freie Tage nehmen, wünschen wir eine "heilige" Zeit, damit Arbeit und Leben reifen können. Den Schülern schöne Ferien. Wer die freien Tage nutzt, um weg zu fahren, eine gute Reise und gesunde Heimkehr.

Rainer Sturm / pixelio.de