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Warum man als Priester Hühner geschenkt bekommt …

Pater Josef Gerner erzählt aus seinem Leben


Am Freitag, den 20. Oktober 2017 um 19.30 Uhr findet im Meckenhausener Pfarrheim ein interessanter Vortrag mit Multimedia-Präsentation statt.
Pater Josef Gerner, der sich seit August auf Heimaturlaub befindet, erzählt von wichtigen Stationen seines Lebens. Der 82jährige P. Gerner, der den Comboni-Missionaren angehört, hat mittlerweile 36 Jahre seines Lebens in Afrika verbracht, um dort die Menschen in der Weitergabe des Glaubens zu unterstützen. Die meiste Zeit davon verbrachte er in Uganda, in einem von Bürgerkrieg gezeichneten

Land. Am 19. März 1962 wurde der gebürtige Meckenhausener in Bamberg zum Priester geweiht. Seinen Primiz-Gottesdienst feierte er eine Woche später in seiner Heimatpfarrei St. Martin in Meckenhausen. Das liegt nun 55 Jahre zurück. Nach seiner Priesterweihe war er einige Jahre als Erzieher im Missionsseminar St. Paulus in Neumarkt tätig. Im Anschluss daran machte er die Not der afrikanischen Bevölkerung zu seiner eigenen Sache. In Kenia und Uganda hatte er verschiedene Stationen und kümmerte sich um viele Projekte.

Noch heute ist Uganda seine Wirkungsstätte und kümmert sich um dortige Pfarreien. Zudem engagiert er sich für Schulen für ehemalige Kindersoldaten, sozial Schwache, Kriegs- und AIDS-Waisen, die auf dem Gelände der Missionsstation gebaut werden konnten. In Afrika überstand er selbst ganz schwierige Zeiten, schwere Krankheiten, andere Unwegsamkeiten und verlor dabei nie seine optimistische Art.

Nun wird er am 20. Oktober im Meckenhausener Pfarrheim zahlreiche Anekdoten aus seinem bewegten Leben berichten. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Bilder aus dem Leben von P. Josef Gerner