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Pfarrei St. Martin Meckenhausen

Die katholische Pfarrgemeinde St. Martin Meckenhausen befindet sich in der geografischen Mitte des Bistums Eichstätt.

Vermutlich 1540 erhob Bischof Moritz von Hutten Meckenhausen zur eigenständigen Pfarrei mit den umliegenden Orten Karm, Meilenbach, Häusern, Hagenbuch, Holzi, Kauerlach, Federhof, Rabenhof, Michelbach, Rummelshof, Rothenhof, Schöllnhof, Braunshof, Pierheim, Bischofsholz und Sindersdorf.

Schloß Neuburg

Das Herzogtums Pfalz-Neuburg, das beständig mit Geldproblemen zu kämpfen hatte, verpfändete Meckenhausen 1542 an Nürnberg. Die Verantwortlichen machten sich sogleich daran, in den neuen Gebieten die lutherische Kirchenordnung einzuführen. - Meckenhausen wurde über Nacht evangelisch.
Die Rekatholisierung erfolgte 1628, nachdem Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm zum Katholizismus konvertiert war.

Auf Bitten der Einwohner von Hagenbuch, Holzi und Häusern wurden die drei Orte 1836 nach Obermässing ausgepfarrt. Der Weg zum Sonntagsgottesdienst war damit nur mehr halb so lang. Das Beispiel machte Schule: auch die Bewohner vom Rothenhof, Schöllnhof und Braunshof wünschten sich einen kürzeren Weg. Sie gehören seit 1872 zur Pfarrei Freystadt. Im Jahr 1926 kamen Kauerlach zu Forchheim und Bischofsholz zu Mörlach, und im Zuge der Umstrukturierung der Pastoralen Räume schließlich wurde 2017 auch Michelbach nach Freystadt umgepfarrt.

Unsere Pfarrei zählte im Jahr 2010 1418 Katholiken, die sich auf die Ortschaften Meckenhausen, Michelbach, Karm, Pierheim und Sindersdorf verteilen, dazu Federhof, Rumleshof und Rabenhof. Seit mindestens 950 Jahren ist christlicher Glaube bei uns lebendig. Gebe Gott, dass es so bleibt!