Ziele

Die Bürgerinitiative "Pro Umgehung Meckenhausen" strebt einen Bügerentscheid an, der den Stadtratsbeschluß vom 12.03.2015 aufhebt und den Prozess zum Bau der Umgehungsstraße von Meckenhausen/Sindersdorf wieder aktiviert. 

 

 

Mit einer Umgehungsstraße für Meckenhausen wollen wir:

  • Eine Reduzierung des Schwerlastverkehrs im Ort erreichen. Jeden Tag fahren ca. 300 LKW und ca. 3.400 PKW auf einer Strecke von 1.200 m durch Meckenhausen. Davon können durch eine Umgehungsstraße ca. 270 LKW und ca. 2.500 PKW aus dem Ort verbannt werden. Der Rest ist sogenannter hausgemachter Verkehr, der durch die Einwohner und durch die Gewerbetreibenden verursacht wird. Dieser Rest wird weiterhin den Ort durchqueren bzw. nur Teilstrecken der Ortsstraßen nutzen.
    Die angeführten Zahlen an LKW und PKW beruhen auf einer Verkehrszählung aus dem Jahre 2010. Inzwischen hat der Verkehr in Meckenhausen weiter stark zugenommen, da viele LKW die Ortsdurchfahrt als Abkürzung zur Autobahn nach Neumarkt und umgekehrt nutzen.

  • Eine verminderte Belastung an Lärm und Abgasen erreichen. Ein Großteil des Lärms und der Abgase (inklusive Feinstaub) wird durch die scharfen Kurven der Straße in Meckenhausen verursacht. An diesen Kurven wird abgebremst und danach wieder beschleunigt. Dies erleben die Anwohner täglich an den beiden 90°-Kurven, aber auch an den beiden Kurven kurz nach den Ortseinfahrten - von Sindersdorf bzw. von Michelbach kommend. Wenn es gelingt, eine Umgehungsstraße zu bauen, senkt sich automatisch der Lärm und die Abgase im selben Ausmaß bzw. durch die fast gänzliche Verbannung der LKW aus dem Ort reduziert sich der Lärm und die Abgase um über 80%. Die Bewohner von Meckenhausen werden damit deutlich an Lebensqualität gewinnen. Lärm und Abgase sind nachgewiesenermaßen gesundheitsgefährdend. Dieses Risiko kann durch eine Umgehungsstraße deutlich gesenkt werden.

  • Sichere Wege für (Schul)Kinder und ältere Mitbürger fördern.  Mit dem derzeitigen Verkehr ist es den Kindern auf dem Weg zum Kindergarten, Schule oder zu Freunden kaum möglich, über die Ortsstraßen zu queren ohne rennen zu müssen und dabei regelmäßig ihr Leben zu riskieren. Ebenso ergeht es den älteren Mitbürgern in Meckenhausen, wenn sie z. B. in die Kirche oder zum Friedhof wollen. Dieser Zustand ist nicht länger akzeptabel. Eine Umgehung beruhigt den Verkehr auf ein Minimum und vermeidet fast alle gefährlichen Situationen.

  • Die Möglichkeit einer positiven Ortsentwicklung schaffen. Weniger Verkehr im Ortskern  macht das Leben an der Hauptstraße wieder attraktiver für junge Familien. Der Ortskern kann mit Hilfe einer "Dorferneuerung" (wie in Jahrsdorf oder Sulzkirchen) verkehrsberuhigt und lebenswert gestaltet werden. Zudem können in den Außenbereichen neue Baugebiete entstehen. Dies ist nur möglich und sinnvoll, wenn die Umgehung den Großteil des Verkehrs aus dem Ort entfernt.

  • Eine Autobahnumleitung durch den Ort verhindern. Wenn Unfälle auf der Autobahn zu Staus führen, werden die Straßen in Meckenhausen selbst zur Autobahn. Anwohner sind kaum mehr in der Lage aus ihren Grundstücken auf die Straßen zu kommen. Durch die "Navis" wird nicht nur die Hauptstraße mit Autobahnverkehr geflutet, sondern auch Straßen in andere Ortsteile wie Pierheim (kürzeste Strecke von der Autobahnausfahrt Hilpoltstein-Süd nach Allersberg).
    Eine Umleitung leitet 100% des Autobahnverkehrs an Meckenhausen vorbei (= schnellste Strecke).

  • Kein Zusatzverkehr durch eine Ausweitung von Gewerbegebieten (z. B. an der Autobahn). Sollte das Gewerbegebiet an der Autobahn erweitet werden, dann wird der dort hinführende und entstehende Lieferverkehr Meckenhausen nicht zusätzlich belasten, sondern an Meckenhausen vorbeigeführt. Dies hebt auch die Akzeptanz neuer Gewerbeansiedlungen durch die Ortsbevölkerung.

  • Die Friedhofsruhe wird gewahrt. Jeder dürfte es schon erlebt haben, dass bei Besuchen des Friedhofs und besonders bei Beerdigungen die LKW soviel Lärm machen, dass man in seiner Trauer gestört wird bzw. die Worte des Pfarrers nicht mehr versteht. Dieser Lärm stört die Andacht im Friedhof und in der Kirche bei Gottesdiensten.