Menü Schließen

Autor: Andrea Stritzke

Kirchweihfest

Immer wieder sieht man bei uns Kirchen und Kirchtürme, die eingerüstet sind. Auch wenn es in unserem Bistum bis 2024 einen Baustopp gibt, dennoch: Die Baumaßnahmen gehen weiter. Denn das Sprichwort sagt: Man muss die Kirche beim Dorf lassen. Als bei uns wegen Renovierung nach drei Jahren die Glocken wieder läuteten, war die Freude groß. Kirchen sind prägend für das Ortsbild, sie vermitteln Heimat und Geborgenheit. Sie sind jene vertrauten Orte, wo man getauft, gefirmt oder konfirmiert wurde oder geheiratet hat.

Fronleichnam

Was bedeutet Fronleichnam für mich? Zunächst ein Fest, wo der Frühling in den Sommer übergeht. Das zeigen die frischen Birken und der Blumenschmuck an den Altären. Die Natur hat ihr schönstes Kleid angelegt: Die Sonne steht hoch, die Wiesen blühen und das „Brot“ reift heran auf den Feldern. Fronleichnam wird auch „das Fest des Brotes“ genannt.

Gedanken zum Fest des hl. Josef

Erschüttert haben mich dieser Tage Fernsehbilder von der polnisch-ukrainischen Grenze: Da brachten Väter ihre flüchtenden Familien an die Grenze in Sicherheit. Doch dann ein bewegender Abschied. Die Väter mussten wieder zurück ins Land, an die Front, in den Krieg. Ob man sich wohl je wiedersehen wird? Da übernehmen Väter mit den Müttern Verantwortung für die eigene Familie und zugleich für die Freiheit des eigenen Landes. Unwillkürlich musste ich da an den Hl. Josef von Nazareth denken. Die Kirche feiert heute sein Fest. Auch er übernahm in größter Bedrängnis Verantwortung für seine junge Familie.

Rosenmontag

Nachdem im vergangenen Jahr der Fasching komplett ausfiel, ließen es sich die Kinder in Meckenhausen heuer nicht nehmen am Rosenmontag durchs Dorf zu ziehen. In Meckenhausen ist es schon lange Tradition, dass am Rosenmontag die Kinder in kleinen Gruppen, bunt kostümiert und laut auf sich aufmerksam machend, durchs Dorf streifen. Wer zu Hause ist, hält sich diesen Termin frei und wartet auf die kleinen Feen, Raubtiere, Bauarbeiter und Piraten, die lustige Faschingsgedichte oder Lieder vortragen. Belohnt wurden die Nachwuchsnarren, die im Dorf von Haus zu Haus zogen, mit allerlei Leckereien.

Fest der hl. Walburga

Lange Zeit wurde die Welt nur von Männern regiert. Aber mittlerweile sind auch Frauen auf dem Vormarsch. Frauen haben eigene Führungsqualitäten, die sie auch in der Kirche einfordern. Eine solche Persönlichkeit mit besonderen Qualitäten war die heilige Walburga. Heute feiert das Bistum Eichstätt ihr Fest.