Heuer stand das Erntedankfest unter besonderen Vorzeichen – es wurde umfänglich aus der Mitte unserer Pfarrgemeinde Meckenhausen gestaltet.
Alt und noch mehr Jung kam heuer in der Kirche zusammen, um für die Ernte Dank zu sagen.
Es war schon ein Auftakt, der Einzug der Kinder, sind sie doch die Basis für unser Dasein. Die Gestaltung der Kirche zur Ernte, wie schon immer ein Augenschmaus.
Doch dieses Jahr der Einzug unserer Landwirte aus allen Ortsteilen unserer Pfarrgemeinde, das war was Kraftvolles. Ein starkes Zeichen. Sie setzen sich Tag für Tag für uns ein, ohne, dass wir dies so richtig wahrnehmen. Deren Existenz bildet zugleich auch die Basis für unser Dasein. Um so mehr wundert es nicht, dass sie sich auch beim Gottesdienst einbringen. Dies wurde durch die tiefgründigen Fürbitten mehr als deutlich.
Die kraftvollen Stimmen des Belcanto-Chores trugen zur Inspiration bei.
Es braucht auch Kräfte im Hintergrund, diesen Gottesdienst zu gestalten. Es sind Einige, die wir nicht sogleich wahrnehmen. Und doch sind sie für uns da.
Was bleibt uns? All deren Einsatz durch unsere Anwesenheit kraftvoll Ausdruck zu verleihen. Es tut wieder richtig gut, Kinderstimmen in der Kirche wahrzunehmen. Die Kirchenbänke besetzt zu sehen.
Und wenn sich Monsignore Distler im Lichte der einfallenden Sonnenstrahlen rundum erfreut, so überträgt sich das auch auf uns. Ein Licht-Blick.
Dieser Gottesdienst wurde aus der Pfarrgemeinde für unsere Pfarrgemeinde gestaltet.
Zum Schluss noch die hoffnungsvollen Aussagen unseres Kirchenpflegers zum Fortbestand der
St.-Martins-Kirche.
Abgerundet wurde dieser Sonntag durch die Minibrot-Aktion für das Widderprojekt im Senegal im Zusammenwirken mit dem Bistum Eichstätt. Ein starkes Signal innerhalb des Bistums, aber auch für die Bereitschaft unserer Pfarrgemeinde, sich um Andere in der Welt einen Kopf zu machen.
Danke für dieses kraftvolle Engagement, für ein gelungenes Erntedankfest, getreu dem Motto:
Zammhalten Gemeinsam Gestalten
Rainer Baur
